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Funktion
Prozesssteuerung über Teams hinweg
Aufträge, Ramp-ups und Projekte laufen durch viele Teams. Auf dem Multiprojektboard sehen Sie jede Phase, jedes Gate und was gerade hakt.
Phasen
Kanban-Phasen mit WIP-Grenzen, Gates und Status je Projekt
Teams
Aufgaben und Teilprozesse landen auf den Boards der Fachteams
Kennzahlen
Termintreue und Durchlaufzeit automatisch je Prozessboard
Kurz erklärt
Was ist Prozesssteuerung?
Prozesssteuerung heißt, Abläufe und Projekte so zu führen, dass sie im Plan bleiben: klare Phasen, feste Gates, verantwortliche Personen und ein sichtbarer Status. Gemeint sind hier Geschäfts- und Projektprozesse wie Auftragsabwicklung, Ramp-up, Produktentstehung (PEP) oder KVP-Projekte, nicht die Automatisierung von Maschinen und Anlagen.
Weil solche Prozesse über mehrere Teams laufen, braucht es zwei Ebenen: den Überblick über alle Prozesse und die Arbeit in den Fachteams. Verbunden, nicht doppelt gepflegt.
So läuft ein Prozess im Board
Prozess anlegen
Aus einer Vorlage, mit Phasen, Gate-Terminen und verantwortlicher Person.
Aufgaben verteilen
Aufgaben und Teilprozesse landen auf den Aufgabenboards der Fachteams, verknüpft mit der Prozesskarte.
Mehr dazu: Aufgabenmanagement
Durch die Phasen führen
Per Drag & Drop in die nächste Phase. WIP-Grenzen zeigen, wo sich Arbeit staut.
Abweichungen lösen
Was hakt, wird an der Karte als Abweichung erfasst und mit Maßnahme gelöst.
Mehr dazu: Abweichungsmanagement
Auch in Projekten läuft der Kreislauf am Board.
- 1 · KennzahlZiel verfehlt?KPIs kommen automatisch aufs Board und zeigen, wo es hakt.
- 2 · AbweichungWas ist passiert?Erfassen, wo es passiert. Die Pareto zeigt, was zuerst dran ist.
- 3 · UrsacheWarum?PDCA für klare Fälle, A3 mit Ishikawa für die schweren.
- 4 · MaßnahmeWer macht was bis wann?Aufgaben und T-Cards mit Verantwortlichem und Termin.
↺ Zurück zu 1: Die Kennzahl zeigt, ob die Maßnahme wirkt
Multiprojektboard: Projekte nach Größe gruppiert, je Phase mit WIP-Grenze
Multiprojektboard
Alle Projekte, eine Tafel
Das Multiprojektboard zeigt jedes Projekt als Karte in seiner Phase. Jede Phase hat eine WIP-Grenze, jede Karte ihr nächstes Gate, den Fortschritt der Aufgaben und einen Status: im Plan, gefährdet oder kritisch.
- Phasen frei definierbar, etwa Machbarkeit, Planung, Umsetzung, Einführung
- Schnellfilter: gefährdet, Gate in den nächsten 14 Tagen, überfällig, meine Projekte
- Speicher für Projekte, die noch nicht gestartet sind
- Top-Abweichungen aller Projekte neben dem Board, mit und ohne Maßnahme
Prozesskarte
Vom Projekt bis zur Aufgabe
Eine Karte öffnet den Prozess: Schritte mit Verantwortlichen und Terminen, Teilprozesse mit eigenen Phasen und die Aufgaben, die in den Fachteams erledigt werden. Was dort fertig wird, zählt hier auf den Fortschritt ein.
- Teilprozesse für Arbeitspakete anderer Teams, etwa Steuerungen beim Lieferanten
- Aufgaben landen auf dem Aufgabenboard des zuständigen Teams, eindeutig verknüpft
- Abweichungen aus allen Teilprozessen und Aufgaben sind an der Karte sichtbar
Feinsteuerung im Fachteam
Die Aufgaben plant jedes Team auf seinem Aufgabenboard, im Wochentakt. Weiter zum Aufgabenmanagement
Retrofit EC-Schrauber: Teilprozess Steuerungen kritisch, Lieferung 2 Wochen verspätet
Aufgabenboard Projektmanagement, Planung KW31 bis KW36
Wochenplanung
Gates im Blick, bevor es knapp wird
In der Planungsansicht des Aufgabenboards sieht das Projektteam jede Person mit ihren Aufgaben aus allen Projekten, Woche für Woche. Darüber stehen die Gates und Meilensteine, links das Überfällige. So fällt auf, wer überlastet ist, bevor ein Gate wackelt.
- Gates und Meilensteine der Projekte über den Wochen
- Auslastung je Person als Ampel, z. B. ab 80 % Gefahr der Überlastung
- Überfällige Aufgaben in einer eigenen Spalte
- Jede Aufgabe zeigt ihr Projekt
Standard und Kennzahlen
Jedes Projekt nach Standard
Wiederkehrende Abläufe starten aus einer Vorlage. So läuft jeder Ramp-up und jeder Auftrag nach demselben Muster und bleibt vergleichbar. Für jedes Prozessboard legt ValueStreamer zwei Kennzahlen automatisch an.
Vorlagen
Aufgaben, Teilprozesse und Checklisten je Projekttyp, etwa für Ramp-up oder Auftragsabwicklung.
Termintreue
Anteil der Prozesskarten, die bis zum geplanten Ende abgeschlossen wurden. Beispiel: 9 von 12 sind 75 %.
Cumulative Flow
Bestand je Phase über die Zeit, mit Durchlaufzeit und Leistung. Zeigt, wo sich Arbeit staut.
REST-API
Prozesse lassen sich auch aus anderen Systemen heraus anlegen.
Aus der Praxis
Prozesse, die jede Ebene versteht
„Mitarbeiter und Führungskräfte weltweit sind begeistert.“
Joachim Ley, CEO, Ziehl-Abegg
117.000+
Abweichungen geschlossen
53.000+
Maßnahmen abgeschlossen
4.900+
Teams arbeiten mit ValueStreamer
4 Wochen
Einführung bis zum Live-Betrieb
Insgesamt, Stand Oktober 2026.
FAQ
Häufige Fragen
Das Planen, Überwachen und Nachsteuern von Abläufen, damit sie ihr Ziel in Zeit, Qualität und Kosten erreichen. Dazu gehören klare Phasen und Verantwortliche, Kennzahlen wie Termintreue oder Durchlaufzeit und Maßnahmen, wenn ein Prozess abweicht. In ValueStreamer geht es um Geschäfts- und Projektprozesse wie Auftragsabwicklung oder Ramp-up, nicht um die Steuerung von Maschinen und Anlagen.
Das gemeinsame Planen und Steuern vieler paralleler Projekte: Prioritäten, Ressourcen und Termine werden über alle Projekte hinweg abgestimmt. Ein Multiprojektboard zeigt dafür alle Projekte mit Phase, nächstem Gate und Status auf einer Tafel, damit Engpässe und Konflikte früh sichtbar werden.
Ein Messwert, der zeigt, wie gut ein Prozess läuft, zum Beispiel Durchlaufzeit, Termintreue oder Bestand je Phase. Prozesskennzahlen machen Handlungsbedarf sichtbar und zeigen, ob eine Verbesserung wirkt. ValueStreamer legt für jedes Prozessboard die Termintreue und ein Cumulative Flow Diagram automatisch an.
Das Prozessboard führt einen Ablauf mit Phasen und Gates, etwa ein Projekt oder einen Auftrag. Auf dem Aufgabenboard plant ein Team seine operative Arbeit im Wochentakt. Beide sind verknüpft: Aufgaben aus einer Prozesskarte landen auf dem Aufgabenboard des zuständigen Teams.
Der Produktentstehungsprozess, kurz PEP, umfasst alle Schritte von der Idee für ein neues Produkt über Entwicklung und Erprobung bis zum Serienanlauf (SOP). Er ist in Phasen mit Quality Gates gegliedert, an denen entschieden wird, ob das Projekt in die nächste Phase geht.
Der Kernprozess vom Auftragseingang über Planung und Produktion bis zur Auslieferung. Er steuert Material- und Informationsflüsse über mehrere Abteilungen, deshalb lohnt sich ein gemeinsamer Blick auf Phase, Termin und Engpässe.
Das magische Dreieck beschreibt die drei Zielgrößen eines Projekts: Qualität bzw. Leistungsumfang, Kosten und Termine. Sie hängen voneinander ab: Wer eine Größe ändert, beeinflusst die anderen. Projektsteuerung heißt, diese drei im Gleichgewicht zu halten.
Es macht Abläufe effektiver und effizienter: klare Verantwortlichkeiten, weniger Schleifen und Doppelarbeit, wiederholbare Standards und Kennzahlen, die zeigen, wo es hakt. Das senkt Durchlaufzeiten und macht Ergebnisse planbarer.
Eine Unternehmenskultur, in der die kontinuierliche Verbesserung von Prozessen im Mittelpunkt steht. Prozesse werden systematisch beschrieben, gemessen und verbessert, mit dem Ziel höherer Effizienz, Qualität und Kundenzufriedenheit.
Ihr Multiprojektboard live sehen
30 Minuten Demo mit Ihren Fragen: vom Projekt in der Phase über die Aufgaben der Fachteams bis zur Termintreue.